Marrek

Die Geschichte eines alternden und in der Arena Unbesiegten Gladiators, fällt uns in diesem Roman als Tagebuchaufzeichung in die Hände.
Der den Tod derart gewöhnte, unbesiegte Kämpfer, klagt darüber, das ihm die Angst vor dem Tod abhanden gekommen ist, und lässt und wissen das ohne diese fundamentale Empfindung und die daran hängenden besseren Teile des Selbsterhalts, das Leben ein schaales Abbild seiner selbst wird. Und so verlässt der Kämpfer seine Komfortzone und macht sich auf in die Welt um dort nach der Angst vor dem Tod in den Augen seiner Gegner zu suchen.
Seine Reise führt im inneren durch  Prozesse und Beobachtungen, während er sich außen einem Kriegszug anschließt, Kameradschaft erfährt, Schiffbruch erleidet und strandet und schließlich erkennen muss: Seine Sehnsucht nach der Angst war in Wirklichkeit Liebeskummer, denn er liebt geheim den Tod, den er anderen so leicht zu geben vermag, aber außer Stande ist zu sich selbst zu rufen.