Gedichte und andere Momentaufnahmen

Eine Auswahl von Gedichten aus meiner Feder… oder meinem Keyboard.

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Der Strand:

Ferne
so verbleibst du mir
im Auge wie im Herzen
dir Gewidmet
Kein Klang von Vergänglichkeit
so schön wie
Wellen über meiner Seele brechen
Heiterkeit und Sanftes Lächeln
die da kommen, die vergehen
und ncihts bewegen als den Sand
Ist meine Liebe nur ein Strand
zwischen der Sehnsucht,
meinem Meer
und meiner Seele
deinem Land

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weil in den Kindern
(Übersetzung  meines eigenen englischen Gedichts „for in the children“

Weil in den Kindern unser selbst wir sehen
in Augen und Lächeln ihrer erspähen wir unsere Schönheit
in ihrem Schlaf empfangen wir unseren Segen
in ihrem Spiel werden wir erinnert an unsere unschuldigen Träume
ihre Lügen reflektieren die Schatten unserers Scharfsinns
und in ihrem Wachsen würdigen wir unsere Größe
in ihrem Schmerz begegnen wir unseren Ängsten
in ihrem Weinen entdecken wir unsere Grenzen
und finden unsere Stärke wieder
wenn zu ihrer Unterstützung wir uns erheben
wenn zu ihren Händen wir unsere eigenen leihen
und zu ihrer Sache wir unseren Rat versprechen
und wenn wir ihnen Grund geben um darauf zu stehen
finden wir Zweck
und wenn sie Wurzeln in diesem Schlagen
sind wir bestätigt
und wenn wir ihnen Flügel geben um damit fortzufliegen
beweisen wir sanftmütig unseren Mut
und teilen fortan und im Stillen unsere Sehnsucht
nach ihrer Wiederkehr
bis sie es tun
mit ihren eigenen Kindern

 

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Einmal, Da waren wir Könige.
Der Wind krönte uns an einem Sommernachmittag.
mit einer Krone aus goldenen Sonnenstrahlen,
die uns auf unserer Phantasie
reitend bis in den Himmel erhob,
und uns hoch über der Welt wandern lies.

Einmal, Da wir nun Könige waren,
vollbrachten wir taten,
in endloser Güte und mit Kraft,
Die niemand uns zugesprochen hatte,
als der Wind…

Da waren wir Helden und Menschen,
Da waren wir alles,
und da waren wir frei…

Einmal als wir im Graß lagen.

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Ich hörte ihr Lachen,
und im Gebüsch ein Rascheln
doch kann ich die Liebe nicht finden

Ich lehne meine Stirn an die Wand
Ich schließe die Augen
Und ich zähle bis Hundert

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im Vorwort gefangen
verfasse ich den Epilog
zu dem was ausgeschrieben
wir gewesen wären

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So bin Ich denn ein
Findelkind der Liebe
und kann nicht wissen
fühlen lediglich
wo meine Wurzeln ich vermute
und mich auf Zeit bemuttern lassen
einer Einsamkeit zum Trotz
von fremder Frauen Herzen

 

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Im Sturm
und ohne Halt
und ohne Halt zu wollen
bewegt und selbst bewegend
verzerren mich nicht
auch wenn sie mich zerren
Allzeit die Gezeiten der Liebe

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Die Wortlose Last deines Leibes
klingt in deinen Lippen wieder
und die Suche nimmt sich ein Ende
in der unsterblichen Vergänglichkeit
zweier Münder
die verzweifelt
miteinander
um einen Ausdruck für die Liebe ringen

 

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Bin Ich zu still oder zu schweigsam ?
Doch zu redselig für euch,
einfach nur einsam?
Gewollt für mich,
oder gemieden,
in der Dunkelheit daheim,
oder vom Tage geschieden?

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wer die Augen schließt und sieht.
wer den Mund hält und spricht.
wer Stille kennt
und Lärm in sich,
und auf der Hut ist.
der kann sie finden.

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Stumm vor euch:

 Ich will euch nicht
zu sehen zwingen
auch wenn Ich euch kaum ertrag
so blind
und vermag
an eurer Taubheit nichts
ändern zu wollen
kein hören
sollt ihr lernen von mir
ihr klingt nicht
und ihr seid mir nichts
zu schauen
als ein Abgrund
aus dem Ich entstiegen
und dessen Grauen
einzig ihr

 

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